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Gesundheitliche Schutzräume in der agilen Teamarbeit

New Work erfordert von Beschäftigten und Organisationen gleichermaßen eine intensive Auseinandersetzung mit der Frage: Was ist „gesundes Arbeiten“ unter neuen Rahmenbedingungen? Es ist mehr denn je wichtig, auch aus klinischer Perspektive die betrieblichen Strukturen mitzugestalten, um den ursprünglichen Ansatz guter Arbeit zu bewahren.

Das Projekt sieht vor, eine Online-Gruppen-Intervention für die spezifischen Bedarfe der Beschäftigten eines IT-Unternehmens zu entwickeln und zu evaluieren. Ziel ist ein verhältnis- und verhaltenspräventiver Ansatz, der die Erwerbstätigkeit psychisch belasteter Beschäftigte sichert. Dabei soll partizipativ mit den Beschäftigten geprüft werden, wie agile Arbeitsstrukturen organisiert werden, wo es zu Belastungen einzelner Beschäftigte kommt und wie die verschiedenen Kompetenzen und Stärken aller besser aufeinander abgestellt werden können. Die Intervention zielt spezifisch im Rahmen der agilen Arbeitsstrukturen auf ein Training von arbeitsbezogenen Selbstmanagementstrategien, von Teamfähigkeit und eine Teamorganisation unter der gesundheitlichen Perspektive eines optimalen Person-Environment-Fit ab.

In einer längsschnittlichen Studie wird zudem eine ganzheitliche Erfassung relevanter Arbeitsstrukturen und der Zusammenhang zur Gesundheit der Beschäftigten durchgeführt. Der Fokus liegt hierbei auf gesundheitsbezogenen New Work Themen, insbesondere zur virtuellen, flexiblen und dezentralen Zusammenarbeit der Beschäftigten.

Durch die Kooperation zwischen dem Institut für Arbeitsmedizin und dem IT-Unternehmen werden neue, evidenzbasierte und zukunftsorientierte Erkenntnisse über Betriebliches Gesundheitsmanagement im Rahmen agiler Arbeitsformen erlangt.


Ansprechpartner

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Projektleitung

Prof. Dr. Susanne Völter-Mahlknecht

Direktorin des Instituts für Arbeitsmedizin

Dipl.-Psych. Luara Severin dos Santos

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt GesundAgil